Geben und nehmen: Wie ein Besuch der Cal Poly meine Karriere formte
Als ich die California Polytechnic State University, San Luis Obispo zum ersten Mal besuchte, war ich nicht einmal wegen mir selbst dort. Ich war neu an der Highschool und wir gingen wegen meines älteren Bruders zu einem Tag der offenen Tür dorthin. Dort lernte ich das Modell des Learning-by-Doing der California Polytechnic State University kennen, und es ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben. Ich war begeistert von der Idee, neben meinem College-Abschluss praktische Erfahrungen zu sammeln, und das angewandte Lernen kam mir faszinierender als Vorlesungen vor.
Ich bekam eine Einführung in die Welt der Verpackung. Die Leiterin des Verpackungsprogramms führte mich durch die Labore und gewährte mir Einblick in den Alltag der Studierenden, also die Arbeit an Testgeräten, das Experimentieren mit Materialien und die Wissenschaft, wie Verpackungen in realen Anwendungen funktionieren. Das Fachgebiet erschien mir sowohl innovativ als auch kreativ und weckte mein Interesse. Schließlich kehrte ich zurück an die „Cal Poly“ und machte sowohl meinen Bachelor of Science als auch meinen Master of Science in Industrial and Technical Studies mit dem Schwerpunkt Verpackung.
Als ich mich dann in der Welt der Verpackungen umsah, war der Anteil an Frauen sehr gering. Doch ich sah das als Chance. Im Laufe der Zeit habe ich beobachtet, dass die Branche von einer großen Bandbreite an Herangehensweisen profitiert und ich gab den Frauen eine Stimme. Nach einigen Jahren nahm ich an einem Symposium zu Verpackungen an der „Cal Poly“ teil. Ich war glücklich zu sehen, wie die Anzahl der Studentinnen von Jahr zu Jahr zunahm und auch andere Expertinnen aus der Branche zurückkehrten, um ihre Erfahrungen zu teilen.
Die Teilnahme an dem Symposium bereitete mir aufrichtige Freude. Diese Studierenden repräsentieren die zukünftige Generation. Viele von ihnen sind mit den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten in der Lebensmittel- und Konsumgüterverpackung vertraut, jedoch ist ihnen nicht bewusst, welch bedeutende Innovationen und Auswirkungen es im Bereich medizinische Verpackungen gibt. Ich habe das als Studentin ebenfalls nicht gewusst, was einer der Gründe ist, warum ich gerne zurückkomme und über diese Branche erzähle. Meine Kolleginnen und Kollegen bei Oliver hatten bereits mehrfach die Gelegenheit, auf dem Symposium zu referieren, und ich betrachte dies als eine wertvolle Möglichkeit, Wissen weiterzugeben und die nächste Generation zu fördern (#givetogain). In diesem Jahr haben wir den Ansatz „Learning-by-Doing“ aufgegriffen und eine praktische Übung für die Studierenden integriert.
Immer wenn ich an die „Cal Poly“ zurückkehre, nehme ich meine Kinder und meinen Mann mit. Mir gefällt es, ihnen zu zeigen, wo ich studiert habe, woraus meine tägliche Arbeit besteht und wie ich die kommende Generation dafür begeistern kann. Und ja, ich hoffe, dass sie dabei eine Schwäche für den Zweig Verpackung an der „Cal Poly“ entwickeln. Es ist sehr erfüllend zu sehen, wie das Programm im Laufe der Jahre gewachsen ist, und meine Perspektive aus dem Gesundheitswesen mit der Branche zu teilen. Außerdem ist es sehr erfrischend, Verpackungen durch die Augen von Studierenden zu sehen. Ihre unvoreingenommenen Perspektiven bieten neue Einsichten, die noch nicht von etablierten Industriestandards oder Validierungseinschränkungen beeinflusst wurden.
Meine wichtigsten Ratschläge für die Studierenden sind neugierig bleiben, Fragen stellen und den Nutzen von Networking niemals unterschätzen. Die medizinische Industrie ist kleiner, als sie scheint, und wir sollten voneinander lernen. Sie sollten frühzeitig damit beginnen, ein Netzwerk aufzubauen und die Verbindungen während Ihrer gesamten Karriere aufrechterhalten.