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Auf dem Weg in die Zukunft: Wir inspirieren die nächste Generation von Ingenieurinnen

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Ende 2025 kam Oliver mit den Girl Scouts Heart of New Jersey (GSHNJ) in Kontakt, um eines ihrer praxisorientierten MINT-Programme zu fördern, das dringend modernisiert werden musste. Im Rahmen des Concierge-Programms von GSHNJ bietet „Get Rollin’“ Pfadfinderinnen die Möglichkeit, ihre eigenen Autos zu entwerfen, zu bauen und auf einer Pappbahn fahren zu lassen. Das Programm basiert auf erfahrungsorientiertem Lernen und vermittelt grundlegende Konzepte aus Ingenieurwesen und Physik, während gleichzeitig Problemlösungs- und kritisches Denkvermögen gestärkt werden. Am Ende des Programms erhalten die Teilnehmerinnen ihr Abzeichen für Fahrzeugtechnik.

Als Oliver mit GSHNJ in Kontakt trat, war das Programm gefährdet. Nach jahrelanger intensiver Nutzung war die ursprüngliche Pappbahn abgenutzt und nicht mehr verwendbar. Da kein Ersatz verfügbar war, stand „Get Rollin’“ vor dem ungeplanten Aus. Stattdessen entwarf und spendete Oliver eine brandneue, maßgefertigte Bahn, um sicherzustellen, dass die Pfadfinderinnen im gesamten Bezirk auch in den kommenden Jahren weiterhin an dem Programm teilnehmen können.

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Das Projekt wurde von Lorena Reyes, einer Verpackungsdesignerin von Oliver, geleitet, die die Herausforderung annahm, die Bahn von Grund auf neu zu gestalten. Das Ziel war einfach – eine bessere Bahn bauen –, doch die Designanforderungen waren alles andere als das. Lorena musste Effizienz, Transportierbarkeit, Langlebigkeit und Benutzerfreundlichkeit gleichzeitig berücksichtigen. Die Bahn musste leicht und einfach zu transportieren sein, da die Programmkoordinatorinnen sie häufig für Veranstaltungen an verschiedenen Orten auf- und abbauen. Ähnlich wie bei den Gurten einer CleanCut-Karte sorgte Lorena dafür, dass auch die Tragetasche Gurte für einen einfachen Transport hatte. Die Bahn musste außerdem stabil und absolut gerade sein, da jede Fehlausrichtung dazu führen könnte, dass die Autos mitten im Rennen von der Strecke abkommen. Ein weiteres Merkmal, das Lorena einbaute, waren die Schienen an den Seiten der Bahn. Damit arbeitet sie täglich bei ihren CleanCut-Karten-Designs, und in diesem Fall trugen sie dazu bei, die Autos auf der Bahn zu stabilisieren. Barrierefreiheit war ein weiteres wichtiges Designkriterium. Die Rennstrecke musste einfach und intuitiv aufgebaut sein, so unkompliziert, dass sie von Pfadfinderinnen jeden Alters aufgebaut werden konnte. Dies wurde durch ein cleveres System aus passgenauen, ineinandergreifenden Bauteilen erreicht, wodurch der Aufbau kinderleicht war. Um die Langlebigkeit der Rennstrecke zu gewährleisten, minimierte Lorena die Anzahl der Faltstellen, um Materialermüdung zu reduzieren und ein Nachlassen der Stabilität im Laufe der Zeit zu verhindern. Jede Designentscheidung folgte dem Prinzip „Weniger ist mehr“, was zu einer bewusst aus Wellpappe gefertigten Konstruktion führte, die sich leicht lagern und transportieren lässt.

 

Bei diesem „Get Rollin’“-Event im Girl Scout Leadership Center von GSHNJ in Newark, New Jersey, bauten die Teilnehmerinnen ihre eigenen Rennwagen aus Pfadfinderinnen-Kekskartons und verwandelten so vertraute Verpackungen in individuelle Rennwagen. Während sie ihre Designs testeten und optimierten, erkundeten sie wichtige MINT-Konzepte wie Aerodynamik, Geschwindigkeit und Gewichtsverteilung. Die Teilnehmerinnen experimentierten mit Gewichten und Anpassungen ihrer Konstruktionen und erlebten hautnah, wie sich kleine Änderungen auf die Leistung auswirken. Lorena hatte die Gelegenheit, per Videoanruf an „Get Rollin’“ teilzunehmen, und sprach mit den Pfadfinderinnen über ihren Designprozess, die Herausforderungen, denen sie begegnete, und erzählte sogar von ihrem Werdegang zur Verpackungsdesignerin. Nachdem die Mädchen ihre Autos fertiggestellt hatten, wurde die Rennstrecke getestet.

 

Als die Autos die Ziellinie überquerten, war klar, dass die Strecke genau das getan hatte, wofür sie konzipiert worden war. Sie funktionierte einwandfrei. Aber noch wichtiger war, dass sie Kreativität, Neugier und praktisches Entdecken im MINT-Bereich förderte. Die Rennstrecke wurde mehr als nur ein Werkzeug – sie wurde zu einer greifbaren Erinnerung daran, dass Technik für alle da ist.

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