Fünf Dinge, die Sie bei der Auswahl Ihrer Medizinverpackung beachten sollten

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Die Auswahl der geeigneten Verpackung für Medizinprodukte erfordert ein umfassendes Verständnis der Leistungs- und Anwendungsanforderungen, um Funktionalität und Sicherheit zu gewährleisten. Zu Beginn des Verpackungsprozesses gibt es eine Vielzahl von Überlegungen, von denen jeder für die Wahrung der Integrität des Produkts von entscheidender Bedeutung ist. Von den Abmessungen bis zu den Sterilisationsmethoden finden Sie hier eine Aufschlüsselung dessen, was Sie bei der Auswahl Ihrer Medizinverpackung beachten sollten.

Medizinverpackung

 Größe, Gewicht und Geometrie 

Medizinprodukte gibt es in allen Formen und Größen. Für einen sicheren Schutz ist es wichtig, die Größe und das Gewicht Ihres Produkts zu kennen – von groß und sperrig bis hin zu klein und schlank. Zu kleine oder übergroße Verpackungen können das Risiko einer Verletzung der sterilen Barriere bergen. Durchstiche, Dichtungskriechen und Biegerisse sind Fehlerarten (um nur einige zu nennen), die auftreten können, wenn eine Verpackung unter Spannung steht. 

Die Produktgeometrie ist auch ein wesentlicher Input, wenn es um mögliche Verpackungsfehler geht. Das Erkennen etwaiger rauer Kanten oder scharfer Komponenten ist notwendig, um sicherzustellen, dass die richtigen Verpackungsmaterialien verwendet werden. Eine Vernachlässigung dieses Faktors kann wiederum zu einem Risiko von Verpackungsfehlern und zu einer Verletzung des Sterilbarrieresystems führen. Wenn Sie beispielsweise ein Verpackungssystem zum Schutz vor einem scharfen Produkt entwerfen, könnte die Verwendung eines widerstandsfähigeren Materials wie einer Nylontasche in Betracht gezogen werden. 

 Aseptische Präsentation 

Aseptische Transfertechniken werden von medizinischem Fachpersonal eingesetzt, um zu verhindern, dass ein steriles Gerät mikrobiellen Stoffen ausgesetzt wird. Es ist wichtig, die Verwendbarkeit zu berücksichtigen und zu prüfen, ob Ihre Verpackung aufgerissen oder abgezogen werden muss.  

 Sterilisierung 

Sterilisation ist oft das erste, woran Menschen denken, wenn sie an Medizinverpackungen denken. Die Sterilisationsmethode (Modalität) spielt nicht nur eine wichtige Rolle, um sicherzustellen, dass ein sauberes Produkt geliefert wird, sondern auch bei der Entscheidung über das Verpackungsmaterial. Es ist wichtig zu wissen, welche Art von Modalität erforderlich ist und ob ein atmungsaktiver Untergrund erforderlich ist oder nicht.  

 Distribution 

Welche Vertriebskanäle werden für den Versand Ihres Produkts verwendet? Berücksichtigen Sie Klimazonen und Höhen, denen das Produkt während des Transports ausgesetzt sein kann. Wenn Sie die Gefahren bei der Verteilung frühzeitig im Entwicklungsprozess verstehen und Ihre Primär- und Sekundärverpackung so gestalten, dass sie vor diesen Gefahren schützt, können Sie potenzielle Testfehler im weiteren Verlauf verringern. 

Barriere 

Besitzen Sie ein Produkt, das empfindlich auf Feuchtigkeit, Sauerstoff und/oder Licht reagiert? Kein Problem. Die Wahl des richtigen Barriere-Laminats kann helfen. Barrierefilme für sterile Sterilbarriereverpackung sind typischerweise aus mehreren Materialien aufgebaut, die verschiedene Schutz- und Funktionsanforderungen erfüllen. Aluminiumoxidschichten schützen vor unerwünschter Feuchtigkeits- und Sauerstoffeinwirkung. Aluminiumfolie bietet zusätzlich zum Lichteinfall den gleichen Schutz. Die vollständige Laminatstruktur kann dann basierend auf anderen Anforderungen ausgewählt werden, z. B. Nylon für zusätzliche Durchstoßfestigkeit und Siegelschichten, die mit anderen Beutelfolien oder Schalensubstraten kompatibel sind. 

 Von der Abschirmung vor scharfen Kanten bis hin zum Schutz vor Umwelteinflüssen – auf dem Weg zur richtigen Medizinverpackung müssen bei jedem Schritt wichtige Entscheidungen getroffen werden. Durch die sorgfältige Berücksichtigung dieser Faktoren führt die Auswahl der idealen Medizinverpackung zum Schutz des Produkts – und letztendlich zur Sicherheit des Patienten. 

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